Aktuelles

aus unserem Pfarreialltag

Mit dem neuen Schuljahr starten wir auch in ein neues Unterrichtsjahr mit den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe. Das Religionsteam hat wiederum eine Broschüre mit verschiedenen Angeboten zusammengestellt, aus denen die Jugendlichen sich ihr Programm grösstenteils selbst zusammenstellen durften. Es gibt aber auch drei Pflichtanlässe, an denen alle Schüler:innen teilnehmen. So auch der gemeinsame Startanlass, welcher uns in diesem Jahr mit dem Bus nach Intschi und von dort mit der Seilbahn auf Arni geführt hat. Bei schönstem Wetter erzählte uns Barbara Schilter von ihrem Werdegang, ihrer Leidenschaft für den Beruf und dem Alltag auf der Alp. Die imposante Bergwelt und ihre authentische Art liessen die Jugendlichen gespannt zuhören. Sie berichtete von der Tradition des Alpsegens, seiner Gesch ichte und seiner Bedeutung bis heute. Dabei wurde spürbar, was sie als Bäuerin prägt und ihr Halt gibt: die Verbundenheit mit der Natur, gelebte Traditionen, der Glaube und das Vertrauen, auch in einem von Risiken und Unwägbarkeiten geprägten Alltag. Eindrücklicher Höhepunkt des Nachmittages war es, den Alpsegen live zu hören und etwas von dieser besonderen Stimmung wahrzunehmen.
Im Anschluss genossen alle ein Stück Kuchen in der Sennhütte.
Ein Besuch der nahegelegenen Kappellen Heilige Muttergottes und Seekapelle rundeten den Ausflug ab.
Wir freuen uns sehr, über das grosse Interesse der Jugendlichen an unseren Ateliers. Die bisherige Erfahrung zeigt: Junge Menschen sind durchaus für Glaubensthemen offen und zu begeistern. Was es braucht, sind Menschen, die mit ihnen ehrlich sprechen und von den eigenen Erfahrungen erzählen.

Text und Bilder: Pfarreiteam

Zur Pflege der Gemeinschaft organisiert der Ministrantenvorstand nach dem Hauptgottesdienst am Sonntag ein Kirchenkaffee.

Gerne laden wir Sie dazu ein.

Ort: Pfarreizentrum       Zeit: ab 10:15 Uhr

Termine 2026/27

Sonntag, 22. November 26      Sonntag, 20. Dezember 26

Sonntag, 17. Januar 27           Sonntag, 21. Februar 27

Sonntag, 18. April 27              Sonntag, 20. Juni 27

Sonntag, 19. September 27    Sonntag, 21. November 27

Sonntag, 19. Dezember 27

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und viele gute Gespräche!

Ministrantenvorstand

Unser Ministrantenvorstand ist ein wichtiges Bindeglied zwischen den Ministrantinnen und Ministranten und der Pfarrei. Vier- bis sechsmal im Jahr trifft sich der Vorstand, um die verschiedenen Dienste zu besprechen und zu organisieren. Auch die Besonderheiten an den Hochfesten sowie die zahlreichen Minianlässe wie Kirchenkaffee, Rätschen, Ausflüge und vieles mehr gehören zu seinen Aufgaben.
Nun hat sich im Ministrantenvorstand einiges verändert: Jana Wipfli (Präsidentin), Vera Wipfli (Aktuarin) und Sandra Bissig (Beisitzerin) haben sich nach vielen engagierten Jahren entschieden, sich neuen Herausforderungen anzunehmen. Für ihren grossen Einsatz, ihre Zeit und ihr Herzblut sagen wir von Herzen Danke! Wir wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute, viel Glück und Freude bei ihren neuen Aufgaben. Gleichzeitig dürfen wir vier neue Mitglieder im Ministrantenvorstand begrüssen: Mia Giger, Melanie Müller, Lana Surota, Adrian Bissig und Matteo Indergand. Wir freuen uns sehr über ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und sich für unsere Ministrantenschar einzusetzen.
Das Präsidium wird neu von Simon Baumberger und Marius Dittli als Co-Präsidium geführt. Die Aufgaben der Aktuarin übernimmt vorläufig das Pfarreiteam. Wir wünschen dem neuen Vorstand viel Schwung, Elan, Freude und gute Ideen für die kommende Zeit!
Mit aktuell 47 Minis dürfen wir uns über eine erfreulich grosse Ministrantenschar freuen. Dass eine so grosse Gruppe gut organisiert und begleitet werden kann, ist alles andere als selbstverständlich. Ein engagierter Ministrantenvorstand leistet dazu einen wertvollen Beitrag.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen unseren Minis für ihren treuen Dienst und ihr Engagement. Ein besonderer Dank geht an die Mitglieder des Ministrantenvorstands, sowie an die Eltern für ihre Unterstützung und das Vertrauen
Wir freuen uns auf viele schöne gemeinsame Erlebnisse und wünschen dem neuen Mini-Vorstand viel Freude und Kreativität!

v.l.n.r. Simon Baumberger, Jana Wipfli, Marius Dittli

Text und Bild: Pfarreiteam

Seit Juli 2026 wird die Heilige Messe im Altersheim Spannort jeweils alle zwei Wochen am Donnerstag musikalisch mit sakraler Musik umrahmt.
Das Altersheim Spannort hat ein neues E-Piano angeschafft. Unser Organist Daniel Vetter oder seine Vertretungen begleiten damit die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher musikalisch durch die Feier. Die Freude darüber war bei den Bewohnerinnen und Bewohnern sichtlich zu spüren. Denn Musik verleiht einem Gottesdienst eine ganz besondere Atmosphäre und gibt der Feier eine zusätzliche, festliche Note.
Wie unser Pfarrer Hermann Mbuinga immer wieder sagt: „Musik ist die beste Medizin – ohne Nebenwirkungen.“ Dass in diesem Satz viel Wahrheit steckt, war beim Gottesdienst am 06. August deutlich spürbar.
Ab sofort wird im Pfarreiblatt jeweils bekannt gegeben, an welchen Donnerstagen die Heilige Messe musikalisch umrahmt wird. Am Donnerstag, 17. September um 16:00 Uhr wird die Hl. Messe zusätzlich von unserem Gemischten Chor begleitet.
Wir freuen uns auf viele schöne und musikalisch bereichernde Gottesdienste im Spannort!

Text und Bild: Pfarreiteam

Ein neues Schuljahr beginnt – für viele Kinder mit glänzenden Augen und gespannter Vorfreude und für andere vielleicht auch mit einem flauen Gefühl im Bauch. Neue Lehrpersonen, neue Klassenkameraden: innen, neue Herausforderungen und viele unbekannte Momente liegen vor ihnen. Auch für Eltern und Lehrpersonen ist der Schulstart ein Neubeginn, der Erwartungen, Hoffnungen und manchmal auch Sorgen mit sich bringt. Gerade deshalb ist die Zuversicht ein wertvoller Begleiter. Sie ist mehr als Optimismus. Zuversicht vertraut darauf, dass wir den Weg nicht allein gehen müssen und dass auch schwierige Situationen gemeistert werden können – Schritt für Schritt.

Den Kindern wünschen wir Neugier, Freude am Entdecken, Mut Fragen zu stellen, und Freundschaften, die tragen. Mögen sie erfahren, dass Fehler zum Lernen gehören und jeder Tag eine neue Chance bereithält.

Den Eltern wünschen wir Gelassenheit und Vertrauen. Mögen sie ihre Kinder liebevoll begleiten, sie ermutigen und ihnen zutrauen, ihren eigenen Weg zu finden. Oft sind es die kleinen Zeichen der Ermutigung, die Kindern die grösste Kraft schenken.

Den Lehrpersonen wünschen wir Begeisterung für ihre wichtige Aufgabe, Geduld, Kreativität und viele bereichernde Begegnungen.
Ein Wort aus der Bibel kann uns dabei begleiten: „Seid mutig und stark! Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht! Denn der Herr, dein Gott, ist mit dir überall, wo du unterwegs bist.“ (Josua 1,9)
Diese Zusage erinnert uns daran, dass wir auf unseren Wegen nicht allein sind. Gottes Begleitung schenkt Kraft, Hoffnung und Zuversicht sowohl an guten Tagen als auch in schwierigen Momenten.
So wünschen wir allen Kindern, Eltern und Lehrpersonen einen gesegneten Schulstart. Möge das neue Schuljahr geprägt sein von Vertrauen, Freude am Lernen, gegenseitigem Respekt und der Gewissheit, dass Gott jeden neuen Anfang begleitet.


Text und Bild: Pfarreiteam

Am Samstag, 25. Juli 2026, durften über hundert Besucher: innen in der Jagdmattkapelle eine ganz besondere Heilige Vorabendmesse erleben. Pfarrer Hermann Ngoma Mbuinga, seine Mutter Angele und Organist Daniel Vetter gestalteten gemeinsam mit Diakon Walter Arnold einen Gottesdienst, der durch seine besondere musikalische und kulturelle Prägung zu einem eindrücklichen Erlebnis wurde.

Bereits zehn Minuten vor Messbeginn war die Jagdmattkapelle bis unters Dach gefüllt. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher waren gespannt, was sie an diesem besonderen Abend erwarten würde.

Mit einem feierlichen Einzug der Ministrantinnen, des Lektors, Diakon Walter Arnold und Pfarrer Hermann Ngoma Mbuinga begann der Gottesdienst. Schon beim Einzug erklang die wundervolle Stimme von Angele, in die Pfarrer Hermann sogleich einstimmte. Von Beginn an war eine besondere Atmosphäre zu spüren.

Nach einer kurzen Begrüssung gab Pfarrer Hermann interessante Einblicke, wie ein Gottesdienst in der Demokratischen Republik Kongo (D.R.K) gefeiert wird. Schon bald erklangen erneut wunderbare musikalische Klänge. Dabei wurden auch die Mitfeiernden aktiv einbezogen. Es dauerte nicht lange, bis in der ganzen Jagdmattkapelle geklatscht und im Rhythmus der Musik mitgeschwungen wurde. Die Freude und Begeisterung waren förmlich zu spüren.

Spätestens bei der Predigt von Diakon Walter Arnold über das Land Kongo wurde deutlich, wie sehr dieser Gottesdienst die Menschen berührte. Musik, Gebet und Worte liessen die Besucher: innen ein Stück weit in die Kultur und das Leben der Menschen in der D.R.K. eintauchen.

Nach rund 80 Minuten ging ein eindrücklicher und fröhlicher Gottesdienst zu Ende. Pfarrer Hermann bedankte sich herzlich bei allen Mitfeiernden für ihr Kommen und ihre Unterstützung.

Dank an die Gönnerinnen und Gönner

Im Anschluss an den Gottesdienst lud Pfarrer Hermann alle Gönnerinnen und Gönner der verschiedenen Projekte in der D.R.K. (siehe Foto) zu einem gemeinsamen Beisammensein ins Pfarreizentrum ein. Mit dieser Einladung wollte er seinen grossen Dank zum Ausdruck bringen.

Dank der grosszügigen Unterstützung konnte in den vergangenen Jahren bereits vieles bewegt werden. So wurden unter anderem das Foyer Sainte Bernadette mit Suppenküche und Ausbildungsstätte, eine Geburtsstation beim Gesundheitszentrum sowie ein Brunnen realisiert. Auch die Unterstützung der Kinder zum Schulbeginn und die Angebote für Frauen und Mädchen mit Schul- und Nähunterricht gehören zu den wichtigen Projekten.

Aktuell wird zudem am neuen Ausbildungszentrum neben dem Gesundheitszentrum gearbeitet. Auch der laufende Betrieb des Gesundheitszentrums kann dank grosszügiger Spenden weiterhin sichergestellt werden.

All diese Projekte schenken Kindern, Frauen und Familien nicht nur konkrete Hilfe im Alltag, sondern auch Hoffnung und neue Perspektiven für ihre Zukunft.

Ohne die wertvolle Unterstützung der vielen Gönnerinnen und Gönner sowie Spenderinnen und Spender wäre es Pfarrer Hermann nicht möglich, diese Projekte zu realisieren und weiter voranzutreiben. Dafür sprach er seinen herzlichen Dank aus.

Wollen Sie mehr über die Projekte erfahren?

Möchten Sie mehr über die verschiedenen Projekte im Kongo erfahren oder gerne Fotos davon sehen? Oder möchten Sie die wertvolle Arbeit von Pfarrer Hermann und seine Projekte mit einer Spende unterstützen?

Dann melden Sie sich gerne beim Pfarreisekretariat Erstfeld unter
041 881 00 00 oder per E-Mail an info@kath-erstfeld.ch. Gerne geben wir Ihnen weitere Informationen.
Die Vorabendmesse in der Jagdmattkapelle war somit nicht nur eine besondere Feier des Glaubens, sondern auch ein eindrückliches Zeichen der Verbundenheit, Dankbarkeit und Solidarität mit den Menschen in der Demokratischen Republik Kongo.

Text und Bilder: Pfarreiteam

Am Montagmorgen trafen sich 49 Probanden pünktlich zum ersten Test der neuen Zeitmaschine der Pfadi Krönten. Der Plan war einfach: Als erstes sollten wir drei Tage in die Vergangenheit reisen, die Maschine ausgiebig testen und noch am selben Tag wieder zurück in die Gegenwart zurückkehren. Durch einen kleinen Fehler in der Programmierung, reisten wir dann aber nicht drei Tage, sondern 30 000 Jahre in die Vergangenheit. Dies bemerkten wir allerdings erst, als wir auf unserem zukünftigen Lagerplatz ankamen und dort auf eine Steinzeitsiedlung trafen.
Nach dem ersten Schrecken, versuchten wir sogleich wieder in die Gegenwart zurückzureisen. Jedoch wurde genau in dem Moment unsere Zeitreise-Energie von Steinzeitmenschen gestohlen und verschüttet. Nun sassen wir in der Steinzeit fest und mussten langsam die verlorene Zeitenergie zurückgewinnen.
Den Dienstag verbrachten wir mit Aufbauarbeiten.
Am Mittwoch erhielten wir überraschenderweise Besuch aus der Zukunft, denn Pfarrer Hermann verbrachte einen Tag mit uns und hielt eine kurze Andacht. Kaum war Hermann wieder weg, ging es mit Problemen weiter, denn aus dem Nichts tauchten feindliche Stammeskrieger auf und vertrieben uns vom Lagerplatz, sodass wir die Nacht an einem anderen Ort mit selbstgebauten Blachenzelten verbringen mussten.
Am Donnerstag schafften wir es wieder Kontrolle über unseren Lagerplatz zu erlangen und verbrachten den Freitag spielend mit den Rovern, welche für einen Tag die Führung erlangten. Am Samstag entdeckten wir das Rad und mussten natürlich allen davon erzählen, sodass wir uns nach Willisau aufmachten, um dort unser Stadtgame abzuhalten.
Am Sonntag schafften es dann unsere Wölfe mit Hilfe der Eltern, welche uns besuchen kamen, bereits wieder zurück in die Gegenwart, sodass wir nun nur noch mit der Hälfte der Kinder feststeckten. Jedoch gerieten wir am Montag und Dienstag in eine Eiszeit, sodass wir von ihr flüchten mussten und auf den Hike (Zwei-Tages-Wanderung) gingen. Am Mittwoch begannen wir die Eiszeit zu bekämpfen und begründeten aus Versehen den Klimawandel, welchen wir am Abend wieder eindämmen mussten. Am Donnerstag erhielten wir die Nachricht, dass wir nun genug Energie für die Rückreise gesammelt hatten und begannen sogleich mit dem Rückbau unserer Zelte und Lagerbauten. Am Abend verabschiedeten wir uns von unserem Steinzeitdorf und reisten zurück in die Gegenwart. Somit fehlte nur noch die Rückreise nach Erstfeld, wo wir dann am Freitagnachmittag auch erschöpft ankamen.

Text und Bilder: Dschuk (Elias Stadler)