An Allerheiligen kann unsere Sekretärin Béatrice Püntener ihr zwanzigjähriges Arbeitsjubiläum feiern. Als sie anfangs November 1998 ihre Stelle antrat, war das die erste Sekretärin für die Kirchgemeinde und das Pfarramt überhaupt. Was damals als Novum galt, ist heute aus dem Leben der Pfarrei und der Kirchgemeinde gar nicht mehr wegzudenken.

Denn die Arbeit, die Béatrice Püntener in ihrer freundlichen und zuvorkommenden Art bewältigt, ist nicht nur viel, sondern auch vielfältig und verlangt jemanden, der wie sie mitdenkt. Da sind nicht nur die üblichen Briefe zu verfassen und Dokumente auszufüllen, auch das Pfarreiblatt gilt es regelmässig zu redigieren. Das heisst: Fotos zu schiessen, bzw. zu organisieren, die Verfasserinnen und Verfasser der Beiträge daran zu erinnern, dass das Pfarreiblatt bald zur Druckerei geschickt werden sollte. Veranstaltungstermine müssen erfragt werden und wer bald einen hohen Geburtstag hat, kann sicher sein, dass sie von Béatrice rechtzeitig einen Anruf erhalten mit der Frage: «Möchten Sie, dass wir den Geburtstag veröffentlichen.»
Am Telefon gibt sie nicht nur korrekt Auskunft, sondern hat immer auch ein Wort des Mitgefühls, wenn die Nachricht traurig ist, oder ein Wort der Freude, wenn am anderen Ende des Drahtes jemand voll Glück ist.
Dass wir ein so übersichtliches Archiv haben und auch noch in 200 Jahren spätere Generationen ohne Hochschulabschluss in Hieroglyphologie die Einträge im Taufbuch lesen können, ist ihr zu verdanken. Wie viele Dankeskärtchen sie dem Pfarrer und dem Kirchenratspräsidenten in den letzten zwei Jahrzehnten für eine Unterschrift bereitgelegt hat, das weiss wohl nur der liebe Gott und seine Heiligen.
Doch jetzt soll ihr einmal Danke gesagt werden. Sie hat es mehr als verdient. Also herzlichen Dank und ein grosses Vergelt’s Gott für all das, was Du tust. Wir freuen uns auf viele Jahre.

p.s.: Béatrice hat anlässlich ihres Arbeitsjubiläums am Chilbisonntag nicht nur die Dekoration  inkl. des wunderschönen Tischsets organisiert, sondern auch gleich noch die Kosten dafür übernommen.

Auch dafür ein grosses DANKESCHÖN.