Jesus stiftet eine neue Verbundenheit.
Es ist die Verbundenheit derer, die den Willen Gottes tun.
Der „Wille Gottes“: damit ist mehr gemeint als das Halten seiner Gebote.
Den Willen Gottes tut, wer nach innen lauscht
und die gottgeschenkte Schönheit der eigenen Seele zur Entfaltung bringt.
Den Willen Gottes tut, wer bewusst oder unbewusst auch andere einlädt,
von innen her, das heisst von Gott her, zu leben.

Quelle: unbekannt

Ab dem 28. Mai sind öffentliche Gottesdienste wieder möglich.

Wir starten gleich am Donnerstag, den 28. Mai mit der hl. Messe um 7.30 Uhr.

Bei der Feier der Gottesdienste sind die Weisungen des Bundesrates zu beachten. Das bedeutet für die Gottesdienste in Erstfeld folgendes:

• Der offizielle Eingang befindet sich auf der westlichen, linken Seite (Rollstuhlrampe).
• Beim Eingang sind die Hände zu desinfizieren.
• Jede zweite Bankreihe ist abgesperrt.
• Bitte Plätze der Reihe nach einnehmen.
• Innerhalb des Bankes ist die Zweimeter-Regel einzuhalten
(Ausnahme: Personen aus dem gleichen Haushalt).
• Zur Orientierung sind Ordner, bzw. Ordnerinnen im Einsatz.
• Sämtliche Eucharistiefeiern finden in der Pfarrkirche statt.
• Der Rosenkranz wird wie sonst in der Jagdmatt gebetet.

Bei Beachtung der Abstandsregeln sind bloss siebzig bis neunzig Sitzplätze vorhanden, da der Abstand zwischen zwei Bankreihen 85 cm beträgt.
Falls nicht alle Einlass in die Kirche bekommen, bieten sich als Alternativen an: die Gottesdienste unter der Woche, natürlich das Gebet in der Familie, bzw. allein und der bewusste Dienst an den Mitmenschen.

Wir bitten Sie um Verständnis für die getroffenen Massnahmen und danken für das Mittragen in dieser Zeit.

P.s.: Anpassungen werden fortlaufend und gemäss den Vorgaben des Bundes vorgenommen.

 

80 Jahre nach dem Wunder von Waldenburg

Ein Beitrag von Paul Jans-Käch

Als am 13. Mai 1940, also vor 80 Jahren, über dem Baselbieter Jura, unweit der Schweizer Grenze, die Hand des Hl. Bruder Klaus am Himmel erschien, fand das im Baselbiet und angrenzendem Ausland eine grosse Aufmerksamkeit. Nicht umsonst, galt doch der damals selige Bruder Klaus als Friedensstifter und als Schutzpatron der Schweiz. Als Privatsekretär von Domherr Werner Durrer, in den Kriegsjahren war er Bruder Klausen Kaplan, hatte ich die einmalige Gelegenheit, Unterlagen für einen Antrag zuhanden des Bistums Chur und des Vatikans zu bearbeiten. Es ging darum den Hl. Bruder Klaus als Patrons des Weltfriedens zu ernennen. Diese Application wurde mitten im Kalten Krieg, 1978, formuliert und eingereicht. Dabei konnte ich alle, mit Hand signierte Original Augenzeugenberichte von dieser Erscheinung studieren. Auffallend dabei war, dass bis auf einen Katholiken alle Zeugen Protestanten waren. Die Erscheinung der schützenden Hand am wolkenlosen Himmel, kurz nach 21.00 h, muss überwältigend gewesen sein. Selbst ännet der Grenze wurde diese Erscheinung von Deutschen wahrgenommen. Bruder Klausen Kaplan Durrer nutzte die Medienaufmerksamkeit und reichte schon am 18. Juni 1940 die Augenzeugenberichte in Chur für die Anerkennung der Erscheinung ein. Obwohl Zeitzeugen, unter ihnen angesehene Offiziere der Schweizer Armee, anlässlich des Rütlirapport am 25. Juli 1940 mit Eid auf dem Rütli gegenüber unserem General Guisan auf das Ereignis schworen, zögerte Chur und liess es Sache sein und verweigerte die Anerkennung. Doch glaube ich, dass die Verschonung der Schweiz im 1. wie auch 2. Weltkrieg nicht nur Zufall war. Auch wenn heute von einer Errodierung der Frömmigkeit die Rede ist, war und ist es die Regel so, dass die Menschen in der Zeit der Not das Beten wiederentdecken. Das gemeinsame Beten der Schweizerinnen und Schweizer und die Fürbitte an die oberste Stelle während der beiden Weltkrieg hat sicher auch an den Glauben an sich selber wie auch die geschickten Hände von General Guisan und Gesamtbundesrat beeinflusst. Eine Fürbitte an unseren Landesvater, den Hl. Bruder Klaus lohnt sich auch heute in jeden Fall, denn Frieden auf unserer Welt ist ein kostbares Gut.

Wer seine Hände nicht den Armen entgegenstreckt, um ihnen eine Gabe zu reichen, streckt sie umsonst zu Gott aus, um die Verzeihung seiner Sünden zu erlangen.
Bernhardin von Siena

Jesus eile
Jesus weile
Jesus heile
Jesus eine
Pfr.Res. Jost Frei, Sarnen