Bekanntlich können wir dieses Jahr vor Ostern keine Bussfeiern durchführen. Doch soll die Karwoche nicht ohne tiefere Gewissenserforschung vorübergehen. Sagt doch der hl. Paulus: „Schafft den alten Sauerteig weg!“ Hilfen dazu finden sich im Kirchengesangbuch unter folgenden Nummern: 25 (Zehn Gebote), 26 (Die Seligpreisungen) 23 (Für Schülerinnen und Schüler).

Eine Gewissenserforschung nach der Leidensgeschichte nach Matthäus finden Sie hier.

Wer gerne beichten möchte kann das nach Absprache tun. Im Beichtsstuhl ist extra eine Folie eingesetzt, um den Virenflug zu verunmöglichen. Wer aber lieber an der frischen Luft beichtet, kann das natürlich auch tun. Wie es geht, sehen Sie hier.

Dort finden sich auch noch weitere Beichtspiegel. Die sieben Gaben des Heiligen Geistes, Der alpine Beichtspiegel, Für Gärtner, Bäuerinnen und Älpler

Im Evangelium vom Aschermittwoch gibt Jesus uns ein Programm für die Fastenzeit. Es sind drei Punkte, die Jesus uns ans Herzen legt: Gebet – Fasten – Almosen. Zum Beten haben wir sicher mehr Zeit, Verzicht üben müssen irgendwie wohl alle. Bleibt noch das Almosen. Wenn ich jeweils die Spendenbescheinigung vom Fastenopfer anschaue, denke ich immer wieder: Die Erstfelderinnen und Erstfelder sind wirklich grosszügig. Bereits sind einige Säckli abgegeben worden. Vielen Dank dafür!

Leider konnten wir das Fastenopfer nicht an den vorgesehen Daten aufnehmen. Auch eine Unterstützung durch Suppentage und Fastenzmittage war dieses Jahr (noch) nicht möglich. Ich weiss: Viele müssen sich sowieso einschränken, aber vielleicht ist es ja doch möglich, etwas den Ärmsten der Armen zu spenden. Darum erlaube ich mir die Bankverbindung des Fastenopfers anzugeben:

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Manche Menschen sind ein Geschenk, manche eine Aufgabe.
Quelle unbekannt

Ein geistlicher Mensch sollte sich nicht allzu sehr um die Zukunft sorgen,
sondern seine Sorge soll sein, wie er im Augenblick Gott lieben
und ihm nach Kräften dienen könnte.
Maria Kreszentia Höß, Mystikerin

Für einmal eine Videobotschaft zur Heiligen Woche von Papst Franziskus:
https://www.youtube.com/watch?v=_UJx3kGQGdY&feature=emb_logo

Die übertriebene Bedeutung, die wir dem Urteil der Menschen über unser Tun und Lassen beimessen, ist ein Zeichen von Eitelkeit. In Wahrheit taugen wir nur so viel, wie wir vor Gott taugen – nicht mehr und nicht weniger! -, und das Urteil der Menschen ist oft das Gegenteil von Gottes Urteil“
Kardinal Suhard

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Jesus ist uns ganz nahe – und lädt zum Gebet ein

Seit dem 27. März steht ein grosses Kreuz in der Pfarrkirche vorne in der Mitte. Es ist ein schlichtes Zeichen dafür, dass Jesus uns ganz nahe ist – gerade in diesen doch für viele schwierigen Zeiten.
Das Kreuz lädt uns zum Gebet ein, besonders für die Kranken, die Sterbenden, die Einsamen, diejenigen, die den Kranken beitehen und den Trauernden – bei uns und weltweit.

Das Kreuz lädt zum Gebet ein. Selbstverständlich ist das Beten sehr individuell. Wir können ganz frei beten, oder auch vorformulierte Gebete verwenden
Hier eine Sammlung.

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Aufgrund der Coronakrise sind sämtliche Gottesdienste bis zum 19. April abgesagt.
Über Youtube kann man den Gottesdienst vom Kloster Einsiedeln mitfeiern. Eine andere Möglichkeit ist die über den Kanal von Vaticannews möglich.

Jeden Morgen (ausser Hoher Donnerstag, Karfreitag und Karsamstag) wird in der Pfarrkirche in der Früh die hl. Messe in den Anliegen der Pfarrei, des Bistums, der ganzen Kirche und der ganzen Welt gefeiert.
Man möge die geistliche Kommunion pflegen. Ein Vorschlag dafür findet sich unten.
Beerdigungen im engen Familienkreis (Ehepartner, Lebensgefährten, Eltern, Geschwister, Kinder, Pflegekinder, Adoptiveltern, Grosseltern) sind gestattet.
Aufgrund der Situation ist das gemeinsame Gebet zu Hause umso wichtiger. Weiterlesen