Mit Stern, Krone und in königlichen Gewändern haben sich die 31 Erstfelder Sternsinger:innen am 5./6. Januar auf den Weg gemacht, Gottessegen von Weihnachten zu den Menschen zu bringen. Ausgesendet in sechs Gruppen haben sie mit ihrem Einsatz, Singen und dem Segen für die Häuser und Wohnungen die Herzen vieler Menschen berührt und dabei oft ein Lächeln auf das Gesicht der angetroffenen Menschen gezaubert.

Dabei sammelten die Sternsinger rund 4300 Franken. Unter dem Motto: «Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit», kann durch das gesammelte Geld ein Zeichen der Solidarität und Hoffnung für Kinder und Jugendliche in Bangladesch gesetzt werden. Die Organisation ARKTF befreit Kinder aus der gefährlichen Arbeit in Fabriken und Werkstätten, damit die Kinder gesund aufwachsen können, Zeit zum Spielen haben und etwas lernen. Die Sternsinger bedanken sich bei allen Spender:innen ganz herzlich.

Text und Bilder: Heidi Jauch

Die Sternsinger:innen werden von Pfarrer Bruno Werder in der Jagdmattkapelle gesegnet und auf den Weg geschickt.

Die Sternsinger:innen unterwegs bei klirrender Kälte.

Auch beim Dreikönigsgottesdienst wurden die beliebten gesegneten Kreide-/Weihrauchsäckchen oder Kleber durch vier Sternsingerinnen verteilt.

Am Abend erhielten alle Sternsinger:innen, als Dank und Anerkennung an ihren grossen Dienst, eine Verpflegung im Pfarreizentrum.

Liebe Pfarreiangehörige

Wie bereits bekannt geworden, hat der Bundesrat in Zusammenarbeit mit den drei anerkannten christlichen Kirchen in der Schweiz den 9. Januar 2026 zum nationalen Trauertag nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana erklärt. Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) zusammen mit dem Rat der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) und der Christkatholischen Kirche der Schweiz (CKK) ruft zu einem nationalen Glockengeläut auf.

Bischof Joseph Maria bittet daher alle Pfarreien am Freitag, 9. Januar 2026, nach dem Stundenschlag um 14.00 Uhr, um ein fünfminütiges Glockengeläut als Zeichen des gemeinsamen Innehaltens in der ganzen Schweiz. 

Gerne lassen wir Ihnen hier die Erklärung des Bundesrates und der christlichen Kirchen gegenüber den Medien zukommen, mit dem Link zum Waadtländer Gebet:

«Am 9. Januar 2026, dem nationalen Trauertag nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana, werden um 14 Uhr schweizweit die Kirchenglocken läuten.
Während des Glockengeläuts sind die Menschen eingeladen zum stillen Gebet, zum Gedenken an die Verstorbenen, zur Verbundenheit mit den Verletzten und ihren Angehörigen. Es ist auch ein Zeichen des Dankes an alle, die mit unermüdlichem Einsatz dafür sorgen, dass die Krise bewältigt werden kann. Dies gilt insbesondere für die Rettungskräfte, die Menschen im medizinischen, psychologischen, seelsorglichen Dienst aber auch die politischen Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträger.
Als mögliche liturgische Anregung verweisen wir auf das Waadtländer Gebet.

 

Verbunden in Gedanken mit den Opfern, Angehörigen und allen Beteiligten.

Pfarreiteam Erstfeld

 

Zum neuen Jahr wünschen wir uns einiges. Viele Wünsche begegnen uns längst durch diverse Kanäle, Nachrichten, Karten oder Gespräche. Mit so vielen Infos spüren wir manchmal, wie schwer echtes Zuhören geworden ist. Oft hören wir nur halb hin, sind mit unseren eigenen Gedanken beschäftigt oder suchen sofort nach Antworten und Lösungen. Wir verbringen immer mehr Zeit in der digitalen Welt und sehen die Ängste und Nöte im nahen Umfeld, aber auch in der Gemeinde und der Welt nicht immer. Manchmal ist das Wertvollste, was wir schenken können, Zeit und Aufmerksamkeit. Können wir eine oder zwei Minuten «richtig» zuhören?

Ein echtes zuhören kann mehr Trost spenden als viele Worte oder Ratschläge. Zuhören heißt, den anderen wirklich wahrzunehmen, Raum für Sorgen, Ängste und Hoffnungen zu lassen. Es bedeutet da zu sein, mit Geduld, ohne Urteil und mit offenem Herzen.
Das neue Jahr bringt vieles mit sich. Wir haben Erwartungen, und einiges bleibt unbekannt. Es bringt neue Tage voller Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen, an denen wir wachsen. Es bringt Hoffnung, vielleicht auch Zweifel. Gesundheitstage und Zeiten, in denen wir aufeinander achten müssen. Es bringt Chancen, Altes loszulassen und Neues zu wagen. Wir wünschen uns Gesundheit für Körper, Geist und Seele. Kraft für die Tage, an denen es uns schwerfällt und wir keinen Ausweg mehr sehen. Momente des Innehaltens und der Ruhe, die uns heilen und stärken.

Gehen wir im Vertrauen in dieses neue Jahr. Vergessen wir nicht: Wir sind nie allein. Wir sind von Gott getragen, in guten wie in schwierigen Zeiten. Möge Gottes Segen uns begleiten und uns Gesundheit, Frieden und Zuversicht schenken.

Hermann Mbuinga, Pfarrer

Am 22. November 2025 durfte unsere Pfarrei St. Ambrosius erneut einen besonderen Freudentag feiern: Sieben neue Ministrantinnen und Ministranten wurden in die Ministrantenschar aufgenommen:
Sechs Mädchen und ein Knabe.
Es sind:
– Cunha Ferreira Leonor
– Epp Aline
– Gomes Santos Bianca
– Huser Tea
– Indergand Mathias
– Renevey Eleni
– Zgraggen Delaja

Zusätzlich wurden Bissig Sandra und Jonas Baumberger neu in den Ministrantenvorstand aufgenommen.
Nach einer gemeinsamen Probe wurde es ernst. Um 18.00 Uhr begann der feierliche Familiengottesdienst mit einem würdigen Einzug der Minis.
Die neuen Ministrantinnen und Ministranten waren gespannt und ein wenig aufgeregt. Jedoch meisterten sie die Bereitschaftsbefragung durch Pfarrer Hermann Mbuinga mit Takt und Elan.
Voller Stolz erklang ihre gemeinsame Antwort auf die gestellten Dienstbereitschaftsfragen: „Wir sind bereit.“
Bereits während der Feier brachten sich die neuen Minis aktiv ein. Sowohl bei den Fürbitten als auch bei der Gabenbereitung unterstützten sie Pfarrer Hermann. Am Ende des Gottesdienstes dankte Pfarrer Hermann besonders den Eltern für ihr Vertrauen und allen 47 Ministrantinnen und Ministranten für ihren treuen Dienst in unserer Kirchgemeinde.

Im Anschluss an die Messe wurden die Anwesenden vom Ministrantenvorstand mit Punsch und Kuchen bewirtet. Danach durften alle Minis den Film „Rote Robin“ anschauen und sich ein wenig auf Weihnachten einstimmen.
Müde, aber glücklich und erfüllt, machten sich alle später auf den Heimweg.

Text und Bilder: Sandra Sicher

  

Auch in diesem Jahr leuchten liebevoll gestaltete Adventsfenster in Erstfeld.
Der Elternzirkel und die FG Erstfeld wünschen allen eine helle und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit.

Hier finden Sie die detaillierte Liste der Adventsfenster 2025.

Adventsfenster 2025