Die Schweizer Bischofskonferenz hat beschlossen, den Opfern des Krieges in der Ukraine zu Hilfe zu kommen.

Aus diesem Grund legte sie für den dritten Fastensonntag, den 20. März 2022, eine obligatorische schweizweite Kollekte für die Opfer des Krieges in der Ukraine fest.

Die Hälfte der eingegangenen Gaben wird Caritas Schweiz, die andere Hälfte Kirche in Not Schweiz anvertraut.

Für Banküberweisungen benützen Sie bitte folgende Angaben:

IBAN: CH33 0900 0000 7000 0160 4
lautend auf:
Bistum Chur
Hof 19
7000 Chur

Einen QR-Einzahlungsschein zum Downloaden für die Überweisung der Kollekte (Zahlungszweck: Kollekte für die Opfer in der Ukraine am 20.3.2022) finden Sie auf der Homepage des Bistums Chur.

Link:

Homepage Bistum Chur

Kinder locken uns
zu einem einfachen Lebensstil
sie erinnern uns an
das innere Kind in uns
dessen Sehnsucht
nach Frieden und Gerechtigkeit unstillbar ist

Kinder zeigen uns
die unerschöpfliche Kraft
des Einfachen
die zu einem lebensbejahenden
Verzicht für das Leben führt

Gottes Traum einer Welt
die zärtlicher und gerechter wird
verwirklicht sich auch heute
dank Jung und Alt
die Widerstand wagen

Pierre Stutz

Der Krieg in der Ukraine bestürzt uns alle sehr. Hilflos nehmen wir wahr, wie Menschen verfolgt, vertrieben und getötet werden. Protestieren gegen die Gewalt, Handeln konkret – das sind zwei Möglichkeiten, der unmenschlichen Gewalt entgegen zu wirken.

Protest und Handeln im Gebet mittragen ist eine dritte Möglichkeit. In allen Gottesdiensten dieser Tage beten wir in den Fürbitten für die Beteiligten dieses Angriffskrieges.

Wir laden Sie ein, auch im persönlichen Gebet zu Hause die weltweiten Friedensaktionen mitzutragen. „Bestürmen wir den Herrn, unseren Gott mit der Bitte um Frieden!“ (M. Kopp)

Eine Novene für das persönliche Gebet finden sie unten zum herunterladen.

Download:

Gebet für die Ukraine

Die Schweizer Bischofskonferenz, die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz und die Christkatholische Kirche Schweiz sind bestürzt über das Leid, das die Menschen im Krieg gegen die Ukraine erleiden müssen. Landesweit werden die Glocken am 9. März 2022 um 10 Uhr läuten. Sie laden ein zu Gebet und Innehalten und sind ein Zeichen der Verbundenheit und Solidarität mit allen Aktionen, die dem Frieden, der Nothilfe vor Ort und der Aufnahme von Geflüchteten dienen.

Link:

Gemeinsame Medienmitteilung der drei Kirchen

Völlerei
Gier
Landraub
Ausbeutung
entfremdete Menschen
vierlieren sich in
asozialer Gewinnanhäufung

Die Schreie der Entrechteten
werden lauter
die ausgestreckten Hände
warten auf unsere Solidarität

Die Macht der Ohnmächtigen
wird viele Friedensbewegte
zum Aufstand für die Würde
aller Menschen stärken

Pierre Stutz