Gott ist Mensch geworden und hat uns erlöst

Gott wollte uns so nahe wie möglich sein. Deshalb ist der Sohn als Mensch geboren worden, hat unter uns Menschen gelebt, gelitten, starb am Kreuz und erstand vom Tod.

Das Verhältnis zwischen Gott und Menschen war seit dem Fall im Paradies gestört; das Böse, die Ablehnung der Liebe Gottes, hatte Zugang zur Schöpfung gefunden. Doch Gott liebt die Menschen, sie sind seine Kinder. Mit Jesus wagt er einen gefährlichen Schritt. Als schwaches Kind wird er geboren, in eine junge Familie. In einer Zeit der Krise kommt Gott selber als Mensch zur Welt. Als Erwachsener überzeugt Jesus hunderte, ja tausende Menschen für die Liebe Gottes. Die Wunder, die er wirkt bestätigen, dass er der Messias ist. Das Problem: die Oberschicht fühlt sich durch die Frohe Botschaft entmachtet und bangt um die Sicherheit im Land. „Es ist besser, wenn ein einziger Mensch für das Volk stirbt, als wenn das ganze Volk zugrunde geht“, halten sie fest und beschliessen, Jesus zu töten. Jesus trägt die Schuld der gesamten Menschheit ans Kreuz und tilgt sie mit seiner Auferstehung. Sein Sieg über den Tod versöhnt uns für alle Zeit mit Gott, dem Vater. Es ist ein Geschenk, nach dem wir nur unsere Hände auszustrecken brauchen: wir erhalten es umsonst.