Wind kannst du nicht sehen, ihn spürt nur das Ohr
flüstern oder brausen wie ein mächt’ger Chor.

Geist kannst du nicht sehen; doch hör wie er spricht
tief im Herzen Worte voller Trost und Licht.

Wind kannst du nicht sehen, aber, was er tut:
Felder wogen, Wellen wandern in der Flut.

Geist kannst du nicht sehen; doch wo er will sein,
weicht die Angst und strömt die Freude mächtig ein.

Hergesandt aus Welten, die noch niemand sah,
kommt der Geist zu uns und Gott ist selber da.

Anders Frostenson / Markus Jenny