Dank allen Müttern

Der Muttertag ist immer ein Anlass, unseren Müttern ein grosses DANKE für all das sagen, was sie  jahraus, jahrein für uns tun. Normalerweise konnten wir das im Rahmen der Pfadimesse und dem anschliessenden Brunch tun. Heuer geht das nicht.Wir können von Glück reden, wenn wir dieses Jahr einen Blumenstrauss schenken können. Darum möchte ich die Gelegenheit nutzen, auf diesemWeg unseren Müttern Danke zu sagen.
Wobei das so eine Sache ist mit den Müttern. Was macht denn eine Mutter aus? Die Antwort scheint auf den ersten Blick einfach: Mütter sind Frauen, die Kindern das Leben geschenkt haben. Ein Blick in die Evangelien erweitert den Horizont.
Als Jesus gesagt wird, dass vor dem Haus seine Mutter und andere Verwandten auf ihn warten, stellt er die Frage: «Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?» Gab er gleich selber die Antwort:
«Wer den Willen meines himmlischen Vaters erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.» (vgl. Mt 12,46-50). Es gibt folglich eine Mutterschaft, die über die rein biologisch hinausgeht.
In der Kirche kennen wir ja den Brauch, dass wir eine Frau Mutter nennen, die sich um andere wie eine Mutter kümmert. Denken wir an Mutter Teresa von Kalkutta. In anderen Sprachen werden oft Klosterfrauen allgemein «Mutter» genannt.

Frauen, die sich anderen als Mutter zeigen
Darum gilt mein Dank einfach allen Frauen, die sich um andere kümmern, die sich anderen als Mutter zeigen. Gerade in diesen Tagen von «Corona» helfen so viele einander, um die Krise besser zu überstehen.
Auch ihnen ein grosses «Dankeschön». Sie erfüllen den Willen Gottes und Jesus nennt sie darum Mutter.
Nicht vergessen wollen wir Maria, die Mutter Jesu. Jesus hat sie vom Kreuz herab Johannes anvertraut. Johannes stand für uns alle da. Und somit ist Maria auch unsere Mutter.

Maiandacht zu Hause feiern
Da wir in diesem Jahr wohl auf alleMaiandachten in der Jagdmattkapelle verzichten müssen, wäre es schön, wenn wir halt zu Hause «Maiandacht» feiern. Papst Franziskus hat in einem neuen Brief alle Gläubigen eingeladen, das Rosenkranzgebet daheim neu zu entdecken. «Ich möchte alle einladen, wieder neu zu entdecken, wie schön es ist, im Monat Mai zu Hause den Rosenkranz zu beten. Dies kann man gemeinsam tun oder für sich persönlich; zieht beide Möglichkeiten in Betracht und entscheidet, was in eurem Umfeld besser ist. Auf jeden Fall gibt es aber ein Geheimnis, wie man es machen soll: in Einfachheit.
Und es ist leicht, gute Gebetsvorlagen, die man befolgen kann, zu finden – auch im Internet.»
Wie auch immer: Sagen wir unserer Mutter einmal ein besonderes Danke. Sagen wir allen Frauen, die sich als Mütter erweisen Danke. Sagen wir Maria, unserer
Mutter Danke.