Dieses Jahr sammeln wir für ein Projekt von P. Alois Baumberger (Bruder von Martin Baumberger), der in Kamerun wirkt. Er wurde 2010 von Bischof Emmanuel Abbo nach Ngaoundéré-Marza, Kamerun berufen, um endlich das von der kamerunischen Bischofskonferenz schon vor 50 Jahren geplante Bildungs-, Begegnungs- und Wallfahrtszentrum aufzubauen und zu leiten.

Marza ist ein Wallfahrtsort – übersetzt mit fruchtbare Erde – und liegt im kamerunischen Hochland von Adamaua auf 1000 m Höhe. Auf dem Bergland findet man unter anderem biblische Meditationswege.
Obst, Gemüse und viele Kräuter wachsen hier sehr gut. Pater Alois Baumberger fördert den Obst-, Gemüse- und Kräuteranbau.
Auf dem Gelände wachsen viele Obstbäume: Neben ca. 300 Mangobäumen gibt es andere Fruchtbäume wie Zitronen, Goyaven, Advocados, Anakardias, Bananen, Papaya usw. Die Bevölkerung, meistens Landarbeiter mit Familien, können die Produkte nach der Ernte nur schlecht und zu sehr niedrigen Preisen verkaufen.
Wenn sie die Ernte nicht verkaufen, kommen bald die Affen und holen die Früchte von den Bäumen, oder die Ernte geht sonst kaputt. In der Jahreszeit, wo nichts wächst, sind die Produkte sehr teuer und
die Menschen sind gezwungen, selber am Markt einzukaufen. Das Geld ist knapp und oft reicht es nicht.
Pater Alois Baumberger will mit dem Haltbarmachen von Früchten, Gemüse und mit der Heilpflanze Artemisia die Selbstversorgung und das Einkommen der Landarbeiterfamilien verbessern. Viele Menschen können im Projekt arbeiten, sich weiterbilden und ihr Einkommen so bestreiten. Damit das Vorhaben gelingen kann, braucht es Starthilfe.
Für die Haltbarmachung von Früchten und Gemüse und für die Verarbeitung der Heilkräuter benötigt das Bildungs-, Begegnungs- und Wallfahrtszentrum einen Werkhof für Verarbeitung, Lagerung und
Verkauf, Dörranlagen, Mixer, Kühlschränke und diverse Werkzeuge.
Geschätzte Kosten ca. Fr. 5‘500.–.
Herzlichen Dank allen, die das Vorhaben von Pater Alois unterstützen und somit mithelfen, dass das Projekt viele «Früchte tragen» kann.

Die Spenden können sie in die St. Anna Kasse legen oder auch im Pfarramt abgeben.
Der Erlös vom Verkauf der Blumen und Trauerkarten hinten in der Pfarrkirche oder in der Jagdmattkapelle geht vollumfänglich in diese Starthilfe.

Pfarramt und Mithelfende