Beim feierlichen Einzug in die wunderschön dekorierte Pfarrkirche war die grosse Freude der Kinder, ihrer Familien und Gäste deutlich spürbar. Der von Pfarrer Hermann Muinga zelebrierte Gottesdienst stand unter dem Leitthema «Die Kraftquelle der Freundschaft».

Der Fisch war das Geheimzeichen der ersten Christen. Er soll uns aber auch daran erinnern, dass Jesus seine Freunde oft mit Fischen verglichen hat. Deshalb haben die Kinder wunderschöne Fische bemalt und verziert. Zu den Fischen gehört natürlich auch das tolle Fischerboot und das Fischernetz.

Im Evangelium lädt Jesus die Fischer (Petrus und Andreas) direkt ein, seine Freunde und Helfer zu werden. So wie Fischer Fische aus dem Wasser holen, sollen die Jünger Menschen zu Gott holen und ihnen von seiner Liebe erzählen.

Der Mensch ist ein soziales Wesen, das heißt, dass er Verbindungen zu anderen Menschen braucht. Freundschaft ist eine solche Verbindung.

Jesus hat die Fischer so beeindruckt, dass sie sofort ihre Netze liegen ließen und mitgingen. Das zeigt ihr großes Vertrauen. So ist Jesus für sie zu einer Kraftquelle der Freundschaft geworden. Diese Freundschaft mit Jesus haben sie sehr geschätzt und gepflegt. „Ihr seid meine Freunde!“, spricht Jesus auch zu uns. Lasst uns Jesu Freundschaft in die Welt tragen. Die Freundschaft mit Jesus ist eine, die von seiner Seite her nie verloren geht.

Die 23 Kinder gestalten die Feier mit Texten aktiv mit und sangen ihre Lieder unter der musikalischen Begleitung von Organist Daniel Vetter. Dann endlich kam der grosse Moment für die Kinder: Sie durften erstmals den Leib Christi empfangen. Voll Freude durften die Kinder Jesus in ihr Herz aufnehmen.

Abends trafen sich alle nochmals zur Dankesandacht mit Taufkerze. Im Zentrum stand die feierliche Taufgelübde-Erneuerung der Kinder. Dabei wurden auch religiöse Geschenke und Andachtsgegenstände gesegnet und alle Kinder bekamen ein Erstkommunionskreuz geschenkt. Ein grosser Dank gilt allen, die durch ihr Vorbereiten, Mitwirken und guten Gelingen dieses Festtages beigetragen haben.

Text: Heidi Jauch / Bilder: Hans Zgraggen

Erstkommunion in Erstfeld 2026

 

 

Geschätzte Pfarreiangehörige

Am 4. Juni findet erstmals unser Pfarreifest unter dem Motto «Gmeinschaft erläbä – Freid teilä» statt. Direkt nach dem Fronleichnamsgottesdienst laden wir herzlich zum gemeinsamen Feiern ein.
Es erwarten Sie ein gemütliches Mittagessen, Kaffee & Kuchen, Spiel und Spaß für Kinder und Erwachsene sowie weitere Highlights.

Jetzt anmelden!!

Es freut sich das OK-Pfarreifest

 

Die Vorprojektphase ist abgeschlossen und das Projekt «Batsching» vom Architekturbüro Sigrist Schweizer Architekten wurde konzeptionell verfeinert. Die Benutzerbedürfnisse wurden eruiert und der substanzielle Zustand des Kirchmattgebäudes ist nun bekannt. Am 24.06.2026 können die Kirchenbürger/-innen an der Kirchgemeindeversammlung über den Baukredit abstimmen.

Gerne laden wir die Kirchgemeindebürger/-innen zur Informationsveranstaltung über den Projektstand ein. Diese Veranstaltung findet am 14.04.2026 um 20:00 Uhr im Pfarreizentrum Erstfeld statt.

Das Siegerprojekt «Batsching» resp. das Gebäude Kirchmatt

An der klaren Gebäudestruktur wird festgehalten, so dass der denkmalgeschützte Charakter der Kirchmatt auf der Reussseite unverändert bleibt. Durch die grundlegende Sanierung erstrahlt das Gebäude in seiner Ursprungsform und wird zum historischen Blickfang in Erstfeld. Die öffentlichen Bereiche befinden sich im Erdgeschoss sowie im Mittelbau. Die vier Wohnungen befinden sich in den Seitenanbauten in den Obergeschossen und erhalten auf der Westseite Balkone.

Die Eingangshalle wird aufgewertet und dient als Foyer für den Mehrzwecksaal, sowie als Vorraum für das Sekretariat. Mit dem Saal für bis zu 50 Personen und dem Pfarreisekretariat befinden sich die beiden öffentlichen Bereiche im Erdgeschoss. Der Vereinsraum wird im zweiten Obergeschoss angeordnet und reicht mit seiner offenen Bauweise bis in den Dachbereich hinein. Dieser wird bedürfnisgerecht und zweckmässig eingerichtet und soll das gesellschaftliche Zusammenleben fördern. Das Gebäude wird mit einem Lift ausgerüstet und ist vom Keller bis ins zweite Obergeschoss behindertengerecht begehbar.

Anstelle des Waschküchenanbaus entsteht ein laubenartiger Vorbau mit Windfang. Über diesen Zugang erfolgt die hindernisfreie Erschliessung. Der neue gartenseitige Eingangsbereich erweckt, mit der bewusst historisierenden Gestaltung den Eindruck, als ob dieser schon immer da gewesen wäre.

Erkenntnisse aus der vertieften baulichen Analyse

Das Gebäude ist in einem desolaten Zustand. Der alte Riegelbau muss durch eine aufwendige Lösung verstärkt werden, damit die Statik auch in Zukunft gewährleistet ist. Zudem ist das Objekt erheblich mit Schadstoffen belastet. Das Kirchmattgebäude wird auf den heutigen Dämmstandart angepasst. Dies ist in einem denkmalgeschützten Bauwerk eine anspruchsvolle Aufgabe und erfordert innovative Lösungen.

Wir möchten die Chance nutzen und eine Komplettsanierung durchführen. Dies löst erhebliche Kosten aus, jedoch erhalten wir ein «fast» neues Kirchmatt Gebäude. Der Synergieeffekt bei einer Komplettsanierung und der Möglichkeit, das Gebäude auf den neusten Stand der Technik und Vorschriften zu bringen, reduziert die Kosten langfristig massiv. Die aktuelle Kostenschätzung für die Sanierung liegt deutlich über der Kostenschätzung aus dem Wettbewerb. Dadurch sieht sich der Kirchenrat in der Pflicht, die verbleibende Zeit zu nutzen und die finanziellen Auswirkungen genau zu überprüfen.

Kirchenrat

Bauchef Dominik Baumberger

260315 Info Kirchmatt

 

Im Betagtenheim Spannort trafen sich am Samstag, 21. Februar 2026 die Mitglieder des Gemischten Chors zur Jahresversammlung. Vorausgegangen war eine Abendmesse mit erbaulichem Kirchengesang. Pfarrer Hermann Ngoma Mbuinga zeigte sich erfreut über die konzertanten Lieder. Für den Chor rührte er beim Kirchenvolk die Werbetrommel.

Nach der Abendmesse traf sich die Sängerschar im SPANNORT. Dort genoss man zuerst ein feines Nachtessen. Darauf eröffnete der Präsident Robert Walker die Versammlung mit einem Grusswort an die Gäste. Neben der Delegierten des Kant. Kirchenmusik-Verbands, Regula Käslin, konnte er auch Pfarrer Hermann, die Seelsorgerin Anna Bossert, den Sakristan Sepp Zgraggen, die Pfarreisekretärin Sandra Sicher und die Organistin Esther Stadler willkommen heissen.

Im präsidialen Jahresbericht hielt er Rückschau auf die prägenden musikalischen Ereignisse des Jahres 2025.
– Die Osterwoche war für den Chor eine intensive Zeit. Ein Graduale von Anton Bruckner forderte die Sängerinnen und Sänger musikalisch.
– An Pfingsten gab der Chor Teile aus der St. Albinsmesse von A. Zwyer zum besten.
– Anlässlich der Pfarrinstallation von Pfarrer Hermann am 29. Juni 2025 sang der Chor die vollständige St. Albinsmesse von Alfred Zwyer. Der ehemalige Dirigent des Chors wäre 2025 hundertjährig geworden!
– Die Vereinsreise ins Obergoms, verbunden mit einem bestbesuchten Gottesdienst in der Wallfahrtskirche im Ritzinger Feld, bleibt dem Chor in bester Erinnerung.
– Für den Chilbigottesdienst wurden drei Erstaufführungen einstudiert.
– Den 8. Dezember 2025 bereicherte der Chor in der Jagdmattkapelle mit gefälligen Marien- und Adventsliedern.
– An Weihnachten sang man für einmal nicht während der Mitternachtsmesse, sondern zur Hauptmesse am Vormittag. Zum 100. Geburtstag des legendären Erstfelder Musikers Alfred Zwyer sel. am 26. Dezember 2025 erfreute man sich an der Aufführung der «St. Albinsmesse», dargeboten vom Orchester Erstfeld und dem Kirchenchor Flüelen.

Pius Walker erfreute die Anwesenden daraufhin mit einem bestvorbereiteten Bericht über die Vereinsreise ins Obergoms. Die darin verwobenen Inhalte zur Geschichte des Furkapasses war hochinteressant.
Martin Baumberger informierte über den Stand des Probenbesuchs. Erfreulich die Tatsache, dass neben dem Dirigenten Daniel Vetter die Namen der beiden ältesten Mitglieder Rosi Herger und Ernst Rüegg auftauchen. 62 von 63 Proben und Auftritten: Ein herzliches Bravo!
Der Mitgliederbestand zeigt ein erfreuliches Bild: Neben dem Neumitglied Marlis Mattli aus Spiringen sind es zur Zeit 30 Sängerinnen und Sänger, die ihren Beitrag zu einem gesunden Chorklang leisten. Mit dem Lied «Möge die Strasse uns zusammenführen» verabschiedete sich die Versammlung von den verstorbenen Mitgliedern und Gönnern.

Die Gesamterneuerungswahlen für den Vereinsvorstand nahmen wenig Zeit in Anspruch. Mit Applaus wiedergewählt sind Präsident Walker Robi, Vizepräsidentin Kempf Rita, Kassierin Wyrsch Marie Theres, Materialverwalterin Imfeld Astrid und Aktuar Baumberger Martin.
Pfarrer Hermann und Regula Käslin lobten den Gemischten Chor in bemerkenswerten Aussagen, die das geistige Fundament des kommenden Vereinsjahrs 2026 sein können: Der Gesang ist Teil einer lebendigen Kirche, in der wir Gemeinschaft erleben und Freude teilen dürfen.

 

v.l.n.r.: Die beiden Geehrten Rosanna Sargenti,
40 Jahre und Rosi Herger, 45 Jahre im Gemischten Chor.

Text und Bild: Michael Huser

Geschätzte Gemeinde

Auch dieses Jahr stellt uns Bischof Joseph Maria das Hirtenwort für die Fastenzeit zur Verfügung.

Hirtenwort Fastenzeit 2026_dt

Wir wünschen eine segensreiche Fastenzeit.

Pfarreiteam St. Ambrosius