108. Generalversammlung des Gemischten Chors Erstfeld

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Im Betagtenheim Spannort trafen sich am Samstag, 21. Februar 2026 die Mitglieder des Gemischten Chors zur Jahresversammlung. Vorausgegangen war eine Abendmesse mit erbaulichem Kirchengesang. Pfarrer Hermann Ngoma Mbuinga zeigte sich erfreut über die konzertanten Lieder. Für den Chor rührte er beim Kirchenvolk die Werbetrommel.

Nach der Abendmesse traf sich die Sängerschar im SPANNORT. Dort genoss man zuerst ein feines Nachtessen. Darauf eröffnete der Präsident Robert Walker die Versammlung mit einem Grusswort an die Gäste. Neben der Delegierten des Kant. Kirchenmusik-Verbands, Regula Käslin, konnte er auch Pfarrer Hermann, die Seelsorgerin Anna Bossert, den Sakristan Sepp Zgraggen, die Pfarreisekretärin Sandra Sicher und die Organistin Esther Stadler willkommen heissen.

Im präsidialen Jahresbericht hielt er Rückschau auf die prägenden musikalischen Ereignisse des Jahres 2025.
– Die Osterwoche war für den Chor eine intensive Zeit. Ein Graduale von Anton Bruckner forderte die Sängerinnen und Sänger musikalisch.
– An Pfingsten gab der Chor Teile aus der St. Albinsmesse von A. Zwyer zum besten.
– Anlässlich der Pfarrinstallation von Pfarrer Hermann am 29. Juni 2025 sang der Chor die vollständige St. Albinsmesse von Alfred Zwyer. Der ehemalige Dirigent des Chors wäre 2025 hundertjährig geworden!
– Die Vereinsreise ins Obergoms, verbunden mit einem bestbesuchten Gottesdienst in der Wallfahrtskirche im Ritzinger Feld, bleibt dem Chor in bester Erinnerung.
– Für den Chilbigottesdienst wurden drei Erstaufführungen einstudiert.
– Den 8. Dezember 2025 bereicherte der Chor in der Jagdmattkapelle mit gefälligen Marien- und Adventsliedern.
– An Weihnachten sang man für einmal nicht während der Mitternachtsmesse, sondern zur Hauptmesse am Vormittag. Zum 100. Geburtstag des legendären Erstfelder Musikers Alfred Zwyer sel. am 26. Dezember 2025 erfreute man sich an der Aufführung der «St. Albinsmesse», dargeboten vom Orchester Erstfeld und dem Kirchenchor Flüelen.

Pius Walker erfreute die Anwesenden daraufhin mit einem bestvorbereiteten Bericht über die Vereinsreise ins Obergoms. Die darin verwobenen Inhalte zur Geschichte des Furkapasses war hochinteressant.
Martin Baumberger informierte über den Stand des Probenbesuchs. Erfreulich die Tatsache, dass neben dem Dirigenten Daniel Vetter die Namen der beiden ältesten Mitglieder Rosi Herger und Ernst Rüegg auftauchen. 62 von 63 Proben und Auftritten: Ein herzliches Bravo!
Der Mitgliederbestand zeigt ein erfreuliches Bild: Neben dem Neumitglied Marlis Mattli aus Spiringen sind es zur Zeit 30 Sängerinnen und Sänger, die ihren Beitrag zu einem gesunden Chorklang leisten. Mit dem Lied «Möge die Strasse uns zusammenführen» verabschiedete sich die Versammlung von den verstorbenen Mitgliedern und Gönnern.

Die Gesamterneuerungswahlen für den Vereinsvorstand nahmen wenig Zeit in Anspruch. Mit Applaus wiedergewählt sind Präsident Walker Robi, Vizepräsidentin Kempf Rita, Kassierin Wyrsch Marie Theres, Materialverwalterin Imfeld Astrid und Aktuar Baumberger Martin.
Pfarrer Hermann und Regula Käslin lobten den Gemischten Chor in bemerkenswerten Aussagen, die das geistige Fundament des kommenden Vereinsjahrs 2026 sein können: Der Gesang ist Teil einer lebendigen Kirche, in der wir Gemeinschaft erleben und Freude teilen dürfen.

 

v.l.n.r.: Die beiden Geehrten Rosanna Sargenti,
40 Jahre und Rosi Herger, 45 Jahre im Gemischten Chor.

Text und Bild: Michael Huser