Der 19. März ist der „Seppitag“. Nicht mehr in allen Kantonen ist dieser Tag arbeitsfrei. Bei uns in Uri aber schon. Wer ist eigentlich dieser „Seppi“, dessen Gedenken uns einen zusätzlichen freien Tag beschert?

Über den Heiligen Josef aus Nazaret ist wenig überliefert. Die Bibel berichtet von ihm als Zimmermann und Verlobter von Maria, der Mutter Jesu. Seine Zweifel an der Geschichte mit dem Engel, der Maria die Schwangerschaft verkündete, verbirgt er nicht. Ein Traum veranlasst ihn dazu, Maria und dem ungeborenen Kind beizustehen. Nach der Geburt in Betlehem flüchtet die junge Familie vor den Schergen König Herodes‘ nach Ägypten. Als Jesus zwölf Jahre alt ist, suchen Maria ud Josef ihn in Jerusalem und finden diesen im Tempel. Damit ist die biblische Berichterstattung auch schon zu Ende. Es bleibt ein grosser Spielraum für Interpretationen Leben des Josef von Nazaret.

Wer war Josef von Nazareth? Die Antwort darauf dürfen wir selber finden. Auf der Suche danach finden wir möglicherweise neue Perspektiven zu den oft schwer nachvollziehbaren Geschehnissen unserer Zeit.

Machen Sie sich auf die Suche nach Antworten. Die untenstehenden Links sind vielleicht hilfreich dabei. Aber auch sie liefern nicht einfach Antworten. Die müssen wir schon selber finden.

Links zum Heiligen Josef:

Wikipedia-Artikel

Eintrag im Heligenlexikon

Apostolisches Schreiben „Mit väterlichem Herzen“ von Papst Franziskus

Kathpedia-Artikel

Das Religionspädagigsche Institut (RPI) ist Ausbildungsstätte und Kompetenzzentrum für Religionspädagogik der Theologischen Fakultät an der Universität Luzern. Praxisbezug und Orientierung an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zeichnen das RPI (früher KIL) seit 50 Jahren aus.

Das RPI bietet eine religionspädagogische Ausbildung mit Diplom- oder Bachelor-Abschluss. Kompetenzen im Bereich Katechese, Religionsunterricht und kirchliche Jugendarbeit werden im Verlauf des Studiums angeeignet. Die berufsbezogene Ausbildung mit integriertem Theorie-Praxis-Bezug und die ausgezeichnete Betreuung und Beratung der Studierenden gehören zum Studium.

Der Zugang zum Diplomstudium ist auch ohne Matura (mit Aufnahmeverfahren) möglich.

Im März oder April 2022 besteht die Möglichkeit, während eines Tages kostenlos die Lehrveranstaltungen am RPI zu besuchen. Eine Anmeldung ist erforderlich:

Email: rpi@unilu.ch
Telefon: 041 229 52 53

Für weitere Informationen:

Homepage des RPI Luzern (Link)

 

Die Schweizer Bischofskonferenz hat beschlossen, den Opfern des Krieges in der Ukraine zu Hilfe zu kommen.

Aus diesem Grund legte sie für den dritten Fastensonntag, den 20. März 2022, eine obligatorische schweizweite Kollekte für die Opfer des Krieges in der Ukraine fest.

Die Hälfte der eingegangenen Gaben wird Caritas Schweiz, die andere Hälfte Kirche in Not Schweiz anvertraut.

Für Banküberweisungen benützen Sie bitte folgende Angaben:

IBAN: CH33 0900 0000 7000 0160 4
lautend auf:
Bistum Chur
Hof 19
7000 Chur

Einen QR-Einzahlungsschein zum Downloaden für die Überweisung der Kollekte (Zahlungszweck: Kollekte für die Opfer in der Ukraine am 20.3.2022) finden Sie auf der Homepage des Bistums Chur.

Link:

Homepage Bistum Chur

Die Schweizer Bischofskonferenz, die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz und die Christkatholische Kirche Schweiz sind bestürzt über das Leid, das die Menschen im Krieg gegen die Ukraine erleiden müssen. Landesweit werden die Glocken am 9. März 2022 um 10 Uhr läuten. Sie laden ein zu Gebet und Innehalten und sind ein Zeichen der Verbundenheit und Solidarität mit allen Aktionen, die dem Frieden, der Nothilfe vor Ort und der Aufnahme von Geflüchteten dienen.

Link:

Gemeinsame Medienmitteilung der drei Kirchen

Völlerei
Gier
Landraub
Ausbeutung
entfremdete Menschen
vierlieren sich in
asozialer Gewinnanhäufung

Die Schreie der Entrechteten
werden lauter
die ausgestreckten Hände
warten auf unsere Solidarität

Die Macht der Ohnmächtigen
wird viele Friedensbewegte
zum Aufstand für die Würde
aller Menschen stärken

Pierre Stutz