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Liebe Pfarreiangehörige

« Setzen wir ein Zeichen! Die Glocken im Bistum Chur läuten heute Abend gemeinsam mit den Glocken im Bistum Sitten für die Opfer und Betroffenen des Unglücks in Crans-Montana.

„Lasst uns gemeinsam die Kirchenglocken läuten, die Grosse. Heute Abend um 18 Uhr für zehn Minuten.“

Verbunden in Gedanken mit den Opfern, Angehörigen und allen Beteiligten.

Pfarreiteam Erstfeld

 

Zum neuen Jahr wünschen wir uns einiges. Viele Wünsche begegnen uns längst durch diverse Kanäle, Nachrichten, Karten oder Gespräche. Mit so vielen Infos spüren wir manchmal, wie schwer echtes Zuhören geworden ist. Oft hören wir nur halb hin, sind mit unseren eigenen Gedanken beschäftigt oder suchen sofort nach Antworten und Lösungen. Wir verbringen immer mehr Zeit in der digitalen Welt und sehen die Ängste und Nöte im nahen Umfeld, aber auch in der Gemeinde und der Welt nicht immer. Manchmal ist das Wertvollste, was wir schenken können, Zeit und Aufmerksamkeit. Können wir eine oder zwei Minuten «richtig» zuhören?

Ein echtes zuhören kann mehr Trost spenden als viele Worte oder Ratschläge. Zuhören heißt, den anderen wirklich wahrzunehmen, Raum für Sorgen, Ängste und Hoffnungen zu lassen. Es bedeutet da zu sein, mit Geduld, ohne Urteil und mit offenem Herzen.
Das neue Jahr bringt vieles mit sich. Wir haben Erwartungen, und einiges bleibt unbekannt. Es bringt neue Tage voller Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen, an denen wir wachsen. Es bringt Hoffnung, vielleicht auch Zweifel. Gesundheitstage und Zeiten, in denen wir aufeinander achten müssen. Es bringt Chancen, Altes loszulassen und Neues zu wagen. Wir wünschen uns Gesundheit für Körper, Geist und Seele. Kraft für die Tage, an denen es uns schwerfällt und wir keinen Ausweg mehr sehen. Momente des Innehaltens und der Ruhe, die uns heilen und stärken.

Gehen wir im Vertrauen in dieses neue Jahr. Vergessen wir nicht: Wir sind nie allein. Wir sind von Gott getragen, in guten wie in schwierigen Zeiten. Möge Gottes Segen uns begleiten und uns Gesundheit, Frieden und Zuversicht schenken.

Hermann Mbuinga, Pfarrer

Weihnachten ist zwar eine ursprünglich reine religiöse Feier, überlagert jedoch eine fundamentale Angelegenheit; nämlich eine menschliche Geburt. Die Geburt unseres Herrn beinhaltet unter anderem drei Elemente, die jene Geburt mit sich bringt: Die Neuigkeit, die Begegnung und die Zärtlichkeit.

Die Neuigkeit
Die jüdische Philosophin Hanna Arendt bekräftigte in Bezug auf Weihnachten folgendes: Das Wunder, das die Welt rettet, ist schlussendlich die Geburt. Die Tatsache, dass durch die Geburt neue Menschen auf die Welt kommen, gibt unserer Welt die Chance immer neu anzufangen. Doch die Erneuerung, die dieses Kind mit sich bringt, übertrifft all unsere Erwartungen und eröffnet uns einen neuen Horizont. Die Erneuerung, die mit der Geburt Jesu ihren Anfang nahm, ist von Dauer und unvergänglich: Mit ihm wurden Licht und Freude in die Welt gebracht.

Begegnung
Jede Geburt auch unerwartet bringt Begegnungen mit sich. Die Geburt Jesu hingegen zieht selbst die entferntesten an: Denn bald werden auch die Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland eintreffen. Sein Licht überwindet religiöse und soziale Grenzen: Es erreicht die entlegensten Winkel der Welt.

Und schließlich das letzte Zeichen jeder Geburt: die Wirkung der Zärtlichkeit.
Welches Herz kann angesichts eines Neugeborenen lange verhärtet bleiben? Ja, ein Baby erweicht unsere Herzen. Und Papst Franziskus sagte dazu: „Wir dürfen uns nicht vor der Güte fürchten, und nicht einmal vor der Zärtlichkeit!“ Lernen wir daher, uns von jedem Neugeborenen berühren zu lassen. Doch das Kind, das wir an Weihnachten betrachten, wird in uns wahrscheinlich eine noch tiefere Wirkung der Zärtlichkeit hervorrufen. Wie Papst Franziskus über Bethlehem sagte: „Dort erschien die Zärtlichkeit Gottes, die Gnade Gottes. In Jesus, durch seine Menschlichkeit, erweicht Gott unsere Herzen.“
Letztlich ist es vielleicht diese Zärtlichkeit Gottes, die den Schlüssel zum Geheimnis von Weihnachten birgt: Indem wir uns vom Herrn berühren und erweichen lassen, öffnen wir uns wahrhaftig seiner Neuheit und können einander als Brüder und Schwestern Jesu in tiefer Verbundenheit begegnen. Es ist an der Zeit, unsere Herzenshärte zu überwinden und uns von der Gnade Gottes berühren zu lassen. Das Christuskind streckt uns seine Hand entgegen; es ist Zeit, sie zu ergreifen und uns vorzunehmen, sie nie wieder loszulassen. Dann werden wir die Neuheit seiner Liebe erkennen, seine unendliche Zärtlichkeit in unserem Alltag erfahren.
Möge dieses Geheimnis auch das unserer eigenen Geburt in das Leben Gottes sein. Frohe Weihnachten euch allen!

Hermann Mbuinga, Pfarrer

Die Sternsinger, begleitet von den Heiligen drei Königen, bringen Gottes Segen zum neuen Jahr. Mit gesegneter Kreide schreiben sie den Segensspruch
20*C+M+B+26 „Christus Mansionem Benedictat“ (Christus segne dieses Haus)
über die Tür. Anstelle der Kreideinschrift kann auch der beliebte Türkleber angebracht werden. Auf der Suche nach offenen Türen werden die Sternsinger durch die Quartiere ziehen. Unter dem Motto «Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit»
unterstützen die Erstfelder Sternsinger mit den Spenden Kinder und Jugendliche in Bangladesch und weltweit.
Wer sichergehen möchte, dass die Sternsinger vorbeikommen, kann sich telefonisch 041 881 00 00, per E-Mail info@kath-erstfeld.ch oder mit dem Anmeldetalon, der
in der Pfarrkirche aufliegt, sowie unter www.kath-erstfeld.ch bis am Sonntag,
4. Januar 2026 anmelden. Besuchszeiten sind am Montag, 5. Januar zwischen 14:45
und 17:30 Uhr und am Dienstag, 6. Januar zwischen 14:00 und 17:30 Uhr. Die Stern-singer freuen sich auf einen Besuch bei Ihnen. Oder mit dem Vermerk: «Wir sind nicht anzutreffen, möchten aber trotzdem gerne den Haussegen von den Sternsingern.
Bitte (Anzahl angeben) gesegnete Türkleber oder Kreidesäckchen in den Briefkasten
legen. Gesegnete Türkleber und Kreidesäckli mit Weihrauch können Sie auch nach dem Gottesdienst vom 6. Januar 2026 in der Pfarrkirche beziehen. Das Angebot gilt, solange der Vorrat reicht.

Fotos und Text: Heidi Jauch

Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit
Die Sternsinger sammeln Spenden, damit Kinder genug zu essen haben, gesund aufwachsen und zur Schule gehen können. Das das nicht selbstverständlich ist, erfahren wir am Beispiel von Nour. Mit nur 8 Jahren musste Nour die Schule verlassen und in einer Snackfabrik arbeiten. Ihre Mutter konnte die Familie allein nicht versorgen; der Vater war gewalttätig und verliess die Familie. In der Fabrik wurden gewürzte Nüsse, Reis und Weizen verarbeitet. Nour musste putzen, Tüten verpacken und Kohle kehren. Sie arbeitete täglich von 7 bis 17 Uhr. Ihr Lohn war 1.90 CHF pro Tag. Der Arbeitgeber war streng und einschüchternd – Nour hatte Angst vor ihm. Das Team entdeckte Nour bei der Arbeit und sprach den Arbeitgeber sowie die Mutter an. Nour konnte die Fabrik verlassen und wurde im Drop-in-Center auf die Rückkehr der Schule vorbereitet. Seit Januar 2023 besucht Nour wieder die Schule – sie ist jetzt 12 Jahre alt und in der 6. Klasse.
Missio Schweiz

Unten aufgeführt finden Sie die Daten für den Mittagstisch 1. Halbjahr 2026.

Der Mittagstisch findet im Restaurant Hirschen statt.

08. Januar 2026

19. Februar 2026

12. März 2026

09. April 2026

07. Mai 2026

11. Juni 2026

09. Juli 2026

Der Treffpunkt ist jeweils um 11.45 Uhr im Restaurant Hirschen, Erstfeld.

Anmeldung bitte bei Iris Gisler 041 880 29 86

Mittagstisch 2026 im Restaurant Hirschen