Schlagwortarchiv für: Pfarreiblatt

Mit Stern, Krone und in königlichen Gewändern haben sich die 31 Erstfelder Sternsinger:innen am 5./6. Januar auf den Weg gemacht, Gottessegen von Weihnachten zu den Menschen zu bringen. Ausgesendet in sechs Gruppen haben sie mit ihrem Einsatz, Singen und dem Segen für die Häuser und Wohnungen die Herzen vieler Menschen berührt und dabei oft ein Lächeln auf das Gesicht der angetroffenen Menschen gezaubert.

Dabei sammelten die Sternsinger rund 4300 Franken. Unter dem Motto: «Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit», kann durch das gesammelte Geld ein Zeichen der Solidarität und Hoffnung für Kinder und Jugendliche in Bangladesch gesetzt werden. Die Organisation ARKTF befreit Kinder aus der gefährlichen Arbeit in Fabriken und Werkstätten, damit die Kinder gesund aufwachsen können, Zeit zum Spielen haben und etwas lernen. Die Sternsinger bedanken sich bei allen Spender:innen ganz herzlich.

Text und Bilder: Heidi Jauch

Die Sternsinger:innen werden von Pfarrer Bruno Werder in der Jagdmattkapelle gesegnet und auf den Weg geschickt.

Die Sternsinger:innen unterwegs bei klirrender Kälte.

Auch beim Dreikönigsgottesdienst wurden die beliebten gesegneten Kreide-/Weihrauchsäckchen oder Kleber durch vier Sternsingerinnen verteilt.

Am Abend erhielten alle Sternsinger:innen, als Dank und Anerkennung an ihren grossen Dienst, eine Verpflegung im Pfarreizentrum.

Zum neuen Jahr wünschen wir uns einiges. Viele Wünsche begegnen uns längst durch diverse Kanäle, Nachrichten, Karten oder Gespräche. Mit so vielen Infos spüren wir manchmal, wie schwer echtes Zuhören geworden ist. Oft hören wir nur halb hin, sind mit unseren eigenen Gedanken beschäftigt oder suchen sofort nach Antworten und Lösungen. Wir verbringen immer mehr Zeit in der digitalen Welt und sehen die Ängste und Nöte im nahen Umfeld, aber auch in der Gemeinde und der Welt nicht immer. Manchmal ist das Wertvollste, was wir schenken können, Zeit und Aufmerksamkeit. Können wir eine oder zwei Minuten «richtig» zuhören?

Ein echtes zuhören kann mehr Trost spenden als viele Worte oder Ratschläge. Zuhören heißt, den anderen wirklich wahrzunehmen, Raum für Sorgen, Ängste und Hoffnungen zu lassen. Es bedeutet da zu sein, mit Geduld, ohne Urteil und mit offenem Herzen.
Das neue Jahr bringt vieles mit sich. Wir haben Erwartungen, und einiges bleibt unbekannt. Es bringt neue Tage voller Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen, an denen wir wachsen. Es bringt Hoffnung, vielleicht auch Zweifel. Gesundheitstage und Zeiten, in denen wir aufeinander achten müssen. Es bringt Chancen, Altes loszulassen und Neues zu wagen. Wir wünschen uns Gesundheit für Körper, Geist und Seele. Kraft für die Tage, an denen es uns schwerfällt und wir keinen Ausweg mehr sehen. Momente des Innehaltens und der Ruhe, die uns heilen und stärken.

Gehen wir im Vertrauen in dieses neue Jahr. Vergessen wir nicht: Wir sind nie allein. Wir sind von Gott getragen, in guten wie in schwierigen Zeiten. Möge Gottes Segen uns begleiten und uns Gesundheit, Frieden und Zuversicht schenken.

Hermann Mbuinga, Pfarrer

Budget 2026
Der Voranschlag 2026 rechnet bei einem Aufwand von CHF 1’056’200.00 und einem Ertrag von CHF 1’103’570.00 mit einem Ertragsüberschuss von CHF 47’370.00. Die Versammlung genehmigte das vorgelegte Budget oppositionslos.

Wahlen
Als neuer Vizepräsident wählte die Versammlung Remo Gamma. Als Verwalter stellte sich das bisherige Mitglied Markus Feubli zur Wahl. Xavier von Mandach wurde als neues Mitglied im Kirchenrat Erstfeld für die Restamtsdauer 2025/2026 gewählt. Die Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission Mathias Zgraggen, Präsident, Diego Eberli, Mitglied und Giuseppe Lao, Mitglied, liessen sich für eine weitere Amtsdauer bestätigen. Der bisherige Vizepräsident Hermann Ngoma Mbuinga wird inskünftig im Kirchenrat Erstfeld mit beratender Stimme vertreten sein. Verwalterin Annerose Furger erklärte auf den Ablauf der Amtsperiode ihren Rücktritt.

Informationen aus der Pfarrei
In seinem Rückblick erwähnte Präsident Michael Stadler die feierliche Pfarrinstallation vom 29.06.2025 als Höhepunkt des ersten Halbjahres 2025. Erfreut zeigte sich der Vorsitzende ebenfalls über die verschiedenen Aktivitäten in der Pfarrei. Als Beispiel nannte er die erfreuliche Anzahl von mehr als 40 Minis, welche sich für den Ministrantendienst zur Verfügung stellen.

Pfarrer Hermann Ngoma Mbuinga orientierte die Versammlungsteilnehmer über das neue Konzept für den Religionsunterricht an der Oberstufe. Anstelle der bisher praktizierten Lektionen wird der Religionsunterricht als Projektunterricht durchgeführt. Erste Erfahrungen haben gezeigt, dass diese Unterrichtsform bei den Jugendlichen auf ein positives Echo stösst.

Bauchef Dominik Baumberger informierte über den Abschluss der Reparaturarbeiten an den Fenstern der Jagdmattkapelle. Die Arbeiten konnten im Rahmen des bewilligten Kredites ausgeführt werden.
Ebenfalls orientiert Dominik Baumberger über den Stand des Projektes Kirchmatt. Der bewilligte Kredit von CHF 140’000.00 für die Planungsphase wurde um rund CHF 30’000.00 überschritten. Der Mehraufwand konnte damit begründet werden, dass diverse Vorarbeiten für die Projektierung bereits in der Planungsphase erledigt wurden.

Der Kirchenratspräsident gratulierte den gewählten Amtsträgern. Den Versammlungsteilnehmer dankte er für ihr Interesse und schloss die Kirchgemeindeversammlung mit besten Wünschen für die bevorstehende Adventszeit.

Text: Annerose Furger / Bild: Markus Feubli

Die zwei neugewählten Kirchenratsmitglieder Xavier von Mandach (Mitglied) und Remo Gamma (Vizepräsident) v.l.n.r.

Die zwei neugewählten Kirchenratsmitlieder, der abtretende Vizepräsident Pfarrer Hermann Mbuinga und der Präsident Michael Stadler. v.l.n.r.

 

 

 

 

Auch in diesem Jahr leuchten liebevoll gestaltete Adventsfenster in Erstfeld.
Der Elternzirkel und die FG Erstfeld wünschen allen eine helle und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit.

Hier finden Sie die detaillierte Liste der Adventsfenster 2025.

Adventsfenster 2025

Viele kleine Lichter und funkelnde Sterne am Nachthimmel

Der Räbeliechlti-Umzug ist seit über 25 Jahren ein fester Bestandteil im Jahresprogramm unserer Pfarrei. Traditionsgemäss und feierlich wurde der Lichtumzug am Samstagabend, 8. November, durch die Erstkommunionskinder angeführt und von vielen Kindern und Erwachsenen begleitet. Die Kinder sangen in der dunklen Nacht Klassiker wie «Räbeliechtli, wo gasch hi?» und zogen mit ihren selbst verzierten Räben zur Kirche.

Die vielen kleinen Lichter erinnerten an die Botschaft des Heiligen Martin, der den Mantel mit einem Bettler teilte.
Im Wortgottesdienst hörte man eine herzerwärmende Geschichte von zwei mutigen kleinen Mäusen, welche nur die funkelnden Sterne am Nachthimmel bewundern wollten, sich aber plötzlich auf einer abenteuerlichen Reise befanden. Eine perfekte Geschichte über Freundschaft, Neugier und die Magie kalter Nächte, wo die Sterne am schönsten leuchten.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es im Pfarreizentrum eine kleine Stärkung.
Ein grosses Dankeschön an alle Kinder und Erwachsenen fürs Mitmachen.

Text und Bilder: Heidi Jauch