Info zum Projekt Kirchmatt

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Die Vorprojektphase ist abgeschlossen und das Projekt «Batsching» vom Architekturbüro Sigrist Schweizer Architekten wurde konzeptionell verfeinert. Die Benutzerbedürfnisse wurden eruiert und der substanzielle Zustand des Kirchmattgebäudes ist nun bekannt. Am 24.06.2026 können die Kirchenbürger/-innen an der Kirchgemeindeversammlung über den Baukredit abstimmen.

Gerne laden wir die Kirchgemeindebürger/-innen zur Informationsveranstaltung über den Projektstand ein. Diese Veranstaltung findet am 14.04.2026 um 20:00 Uhr im Pfarreizentrum Erstfeld statt.

Das Siegerprojekt «Batsching» resp. das Gebäude Kirchmatt

An der klaren Gebäudestruktur wird festgehalten, so dass der denkmalgeschützte Charakter der Kirchmatt auf der Reussseite unverändert bleibt. Durch die grundlegende Sanierung erstrahlt das Gebäude in seiner Ursprungsform und wird zum historischen Blickfang in Erstfeld. Die öffentlichen Bereiche befinden sich im Erdgeschoss sowie im Mittelbau. Die vier Wohnungen befinden sich in den Seitenanbauten in den Obergeschossen und erhalten auf der Westseite Balkone.

Die Eingangshalle wird aufgewertet und dient als Foyer für den Mehrzwecksaal, sowie als Vorraum für das Sekretariat. Mit dem Saal für bis zu 50 Personen und dem Pfarreisekretariat befinden sich die beiden öffentlichen Bereiche im Erdgeschoss. Der Vereinsraum wird im zweiten Obergeschoss angeordnet und reicht mit seiner offenen Bauweise bis in den Dachbereich hinein. Dieser wird bedürfnisgerecht und zweckmässig eingerichtet und soll das gesellschaftliche Zusammenleben fördern. Das Gebäude wird mit einem Lift ausgerüstet und ist vom Keller bis ins zweite Obergeschoss behindertengerecht begehbar.

Anstelle des Waschküchenanbaus entsteht ein laubenartiger Vorbau mit Windfang. Über diesen Zugang erfolgt die hindernisfreie Erschliessung. Der neue gartenseitige Eingangsbereich erweckt, mit der bewusst historisierenden Gestaltung den Eindruck, als ob dieser schon immer da gewesen wäre.

Erkenntnisse aus der vertieften baulichen Analyse

Das Gebäude ist in einem desolaten Zustand. Der alte Riegelbau muss durch eine aufwendige Lösung verstärkt werden, damit die Statik auch in Zukunft gewährleistet ist. Zudem ist das Objekt erheblich mit Schadstoffen belastet. Das Kirchmattgebäude wird auf den heutigen Dämmstandart angepasst. Dies ist in einem denkmalgeschützten Bauwerk eine anspruchsvolle Aufgabe und erfordert innovative Lösungen.

Wir möchten die Chance nutzen und eine Komplettsanierung durchführen. Dies löst erhebliche Kosten aus, jedoch erhalten wir ein «fast» neues Kirchmatt Gebäude. Der Synergieeffekt bei einer Komplettsanierung und der Möglichkeit, das Gebäude auf den neusten Stand der Technik und Vorschriften zu bringen, reduziert die Kosten langfristig massiv. Die aktuelle Kostenschätzung für die Sanierung liegt deutlich über der Kostenschätzung aus dem Wettbewerb. Dadurch sieht sich der Kirchenrat in der Pflicht, die verbleibende Zeit zu nutzen und die finanziellen Auswirkungen genau zu überprüfen.

Kirchenrat

Bauchef Dominik Baumberger

260315 Info Kirchmatt